Historie

Die Jahre 1923 bis 1969

1923
Die Ulmer Kolonne des Arbeiter-Samariter-Bundes wurde am 01. Juni 1923 gegründet.

1933
Den ASB Ulm ereilte dasselbe Schicksal wie den ASB Bundesverband: Der ASB wurde von den Nationalsozialisten verboten. Das komplette Sach- und Kapitalvermögen wurde beschlagnahmt.

1946
Wiedergründung des Ortsverbands Ulm durch acht bereits vor der erzwungenen Auflösung durch die Nazis im Jahr 1933 aktiven Samariter, unter der Leitung von Hans und Mina Haußmann.

1947
Der ASB Ulm übernimmt die Betreuung sämtlicher Sportveranstaltungen in Ulm.

1952
Das alte Heim auf dem Kuhberg wird renoviert und erweitert. Die am 01.06. gegründete Landesorganisation nimmt ihren Sitz zunächst in Ulm.

1954
Der erste Krankenwagen wird angeschafft.

1957
Im Grimmelfinger Weg wird ein Grundstück in Erbpacht genommen. Der erste Spatenstich für ein neues Samariterheim erfolgt am 30.11.1957 um 15 Uhr.

1958
Das neue ASB-Heim im Grimmelfinger Weg auf dem Kuhberg wird eingeweiht.

1961
Gemeinsamer Essenszubringerdienst mit dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrts Verband.

1964
In bescheidenem Rahmen und mit ausschließlich ehrenamtlichen HelferInnen wird der Krankentransport in der Donaustadt aufgenommen.

1967
Ein Fahrdienst für körperbehinderte Kinder wird eingerichtet.

1968
Der erste hauptamtliche Fahrer für den Krankentransport wird eingestellt.

1969
Ausstattung sämtlicher Fahrzeuge mit Funksprechgeräten.

Die Jahre 1971 bis 1989

1971
Mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverein Ulm wird eine Vereinbarung zur Koordinierung im Rettungsdienst getroffen.

1973
Anschaffung des zweiten Rettungswagens und Anstellung des ersten hauptamtlichen Geschäftsführers.

1974
Arbeitsgemeinschaft mit dem DRK Ulm im Rettungsdienst und Krankentransport. Gemeinsame Rettungsleitstelle, die von beiden Organisationen paritätisch besetzt ist. Der Stützpunkt Langenau wird gegründet.

1975
Einweihung der neuen Rettungswache.

1980
Erweiterung und Ausbau des ASB-Zentrums am Kuhberg. Einführung des Notfalleinsatzfahrzeugs im Rendezvous-System.

1981
Klaus Böhm wird hauptamtlicher Geschäftsführer des Ortsverbands.

1986
Maria Rupp und die MS-kranke Christine Glöggler regen die Aufnahme der Individuellen Schwerstbehinderten-Betreuung (ISB) an.

1987
Einrichtung einer eigenen Behindertenleitstelle im Grimmelfinger Weg. "Spatenstich" für den Erweiterungsbau des ASB-Zentrums im Grimmelfinger Weg.

1989
Der Erweiterungsbau ist fertiggestellt. Auf dem Kuhberg ist ein modernes Dienstleistungszentrum entstanden.

Die Neunzigerjahre

1992
Planmäßiger Ausbau des ASB Ulm als modernes Dienstleistungsunternehmen des Sozialbereichs, mit verstärkter Orientierung auf die Behindertenarbeit. Ein "Treffpunkt für aktive ältere Menschen" wird eingerichtet.

1993
Im "Haus hinter den Gärten", einem ambulanten Betreuungsangebot, finden Jugendliche, Familien und Behinderte psychosoziale
Unterstützung.

1994
Das Therapiezentrum im "Clarissenhof" für die Bereiche Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie wird eröffnet.
Gründung einer "Tageswohngruppe für ältere Menschen".

1996
Die "Tagespflegestätte für ältere Menschen" auf dem Kuhberg wird ihrer Bestimmung übergeben.
Das bestehende Angebot einer ambulanten Jugend- und Familienhilfe wird um eine "Teilstationäre Heilpädagogische Tagesstätte" erweitert.
Erstes Kofferfahrzeug für den Rettungsdienst bundesweit.

1997
In den Räumen des ASB Ulm entsteht ein Ausbildungszentrum für junge Schwerstbehinderte zum Bürokaufmann / zur Bürokauffrau. Die neu gegründeten Firmen "TuWas" und "Dienstleister Logistik" bieten den AbsolventInnen darüber hinaus einen Einstieg ins wirkliche Berufsleben.

1998
Eröffnung des Sozialladens in der Schützenstraße 15 in Neu-Ulm.

Die Zweitausender

2000
Der ASB Ulm ist ein von der EU anerkanntes Aufnahmeprojekt des European Voluntary Service (EVS) / der Europäischen Freiwilligen Dienste.

2001
Der ASB Ulm gründet die gemeinnützige Stiftung "Samariter für Ulm".
Die Rettungsstelle wird in den Räumen der Ulmer Feuerwehr in der Keplerstraße in eine gemeinsame Rettungs- und Feuerwehrleitstelle umgewandelt.

2003
Vertragsunterzeichnung Projekt "Brauereiviertel" in der Ulmer Weststadt.

2005
Eröffnung des Seniorenheimes "Brauerviertel" (34 Plätze).
Am 2. Januar Einzug des Therapiezentrum im Erdgeschoss des Fokushauses.
Im März Einzug des ersten Klienten im Fokushaus, einer barrierefreien Wohnform für Menschen mit Körperbehinderung.

2006
Eröffnung der Ulmer Hausgemeinschaften (80 Plätze).

2007
Im Juni Zertifizierung Qualitätsmanagementsystem Bereich Notfallrettung und Krankentransport.

2009
Anschaffung des ersten Intensivtransportwagens.
Im Herbst übernahmen Rainer Holthuis und Franz Czubatinski die Geschäftsführung des ASB Region Ulm

2013
Eröffnung der ASB Tagespflege im Brauerviertel