Ulm Der ASB Ulm bietet jungen Menschen die Möglichkeit, in seinen Einrichtungen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Nach einer Gesetzesänderung haben sich die Einsatzmöglichkeiten für die jungen Frau und Männer erweitert.
Mit der Änderung des FSJ-Förderungsgesetzes können erstmals Jugendliche unter 18 Jahren an einem FSJ teilnehmen. Auch anerkannte Wehrdienstverweigerer haben seit 1. August dieses Jahres die Möglichkeit , statt des Zivildienstes ein zwölfmonatiges Soziales Jahr zu absolvieren. Nach der Gesetzesänderung kann nun auch eine Einsatzdauer zwischen sechs und 18 Monaten gewählt werden, obwohl in den meisten Einrichtungen nach wie vor ein zwölfmonatiges FSJ die Regel ist.
Der ASB bietet für Freiwillige im FSJ ein breites Spektrum an Tätigkeiten, angefangen von der Arbeit in verschiedenen sozialen Einrichtungen bis hin zum nun erstmals möglichen Einsatz in der Erste-Hilfe-Ausbildung und im Rettungsdienst.
Der ASB hat die Kampagne Kurz und gut das Freiwillige Soziale Jahr gestartet, um jungen Menschen auf diese Tätigkeiten aufmerksam zu machen. Der Dienst im Sozialbereich bietet ihnen die Chance, Erfahrungen in Bereichen zu sammeln, die sie bisher nicht kannten. Der ein oder andere kann so auch seinen Berufswunsch im Alltag überprüfen.
Beim ASB geht man davon aus, dass mit der Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten die Nachfrage nach FSJ-Stellen steigen wird. Die Zahl der Helferinnen und Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr steigen, doch schon jetzt deckt die staatliche Förderung nur einen Teil der Kosten für pädagogische Begleitung, so der ASB. Um die Jugendlichen auch weiterhin gut betreuen und allen Interessenten einen Einsatz im FSJ ermöglichen zu können, erwarten wir ein klares Signal der Politik, damit die Förderung der Freiwilligenarbeit, so Hilde Mattheis, Vorsitzende des Ortsverbandes Ulm beim ASB.