Ein neues Rettungsfahrzeug wurde beim Arbeiter-Samariter-Bund Ulm
(ASB) am Mittwoch in Betrieb genommen . Mitentwickelt wurde der
Einsatzwagen vom stellvertretenden Abteilungsleiter des ASB Holger
Bux. Übergeben wurde die Neuinvestition der Rettungswache von der
Vorsitzenden des ASB Ulm Hilde Mattheis und ihrem Stellvertreter
Dagobert Wagner.
Stolz präsentierte die Geschäftsleitung des ASB Ulm ihre neue
Errungenschaft. Ein neuer Rettungswagen auf Basis des Mercedes
Sprinters mit Aluminium Koffer Aufbau. Stolzer Kostenpunkt: 95.000
Euro. Im Vergleich zum alten Model bietet er eine Vielzahl
Verbesserungen an. Vor allem die Räumlichkeit ist komfortabler
geworden, lobt Holger Bux, stellvertretender Abteilungsleiter und
Mitentwickler des Fahrzeugs, die Innovation. Nun kann man von
allen Seiten an den Patienten herantreten. Für die
Notfallausrüstung, die bisher im inneren des Fahrzeugs deponiert
wurde, sind jetzt am neuen Rettungswagen viele kleine Klappen
angebracht, um im Ernstfall möglichst schnell an die benötigten
Gerätschaften heranzukommen. Bisher gab es diese Art von
Einsatzfahrzeuge lediglich in den USA. Zusammen mit seinem
Teamkollegen Marc Seyfried konstruierte Bux die Notfall-Container,
das Grundfahrzeug wurde von einem einheimischen Hersteller
entworfen.
Normalerweise belaufen sich die Kosten für ein herkömmliches Rettungsfahrzeug auf circa 72.000 Euro. Für den Differenzbetrag war eine zusätzliche Investition des Vereins von Nöten. Doch dies ist ein Aufwand der sich für die Zukunft lohnt, prognostiziert die ASB Vorsitzende Hilde Mattheis.