Quelle: Südwest-Presse

29. März 2005

 

SPENDE / ASB Ulm gibt zwei Ford Transit ab

 


Fahrzeuge in den Osten

Für Hilfsprojekte im näheren und im fernen Osten hat der ASB Ulm zwei Einsatzautos aus seinem Fuhrpark gestiftet. Sie gehen über die Lufthansa an die Help Alliance.

Der Arbeiter Samariter Bund Ulm (ASB) hat zwei Fahrzeuge vom Typ Ford Transit aus seinem Katastrophenschutzzug für Einsätze in der Tsunami-Krisenregion sowie in der Ukraine gespendet. Die Lufthansa-Help-Alliance sorgt dafür, dass die Fahrzeuge an ihren Bestimmungsorten ankommen. "Das ist genau das, was wir schon lange brauchen", freute sich Lufthansa-Mitarbeiter Wilfried Gerbig, als er die beiden Krankenwagen sah.

Zur Help Alliance gehören Hilfsprojekte in aller Welt, die Beschäftigte der Fluggesellschaft ins Leben gerufen haben. Wilfried Gerbig setzt sich besonders für Kinderheime und Kinderkrankenhäuser in der Ukraine ein. Bisher holte dort das Krankenhauspersonal die Patienten mit klapprigen Privatwagen ab. Der Transit, Baujahr 1972, rollt demnächst Richtung Lemberg. Dass er das locker packt, ist für Michael Kraus, den ehrenamtlichen Leiter des ASB-Katastrophenschutzzugs in Ulm, keine Frage. "Die Autos wurden immer gehegt und gepflegt."

Kraus hatte die Idee, die Fahrzeuge zu spenden und übergab sie zusammen mit Bernd Ruetz-Marx, Technischer Leiter des ASB Ulm, an die Help Alliance.

Der andere Ford Transit geht auf dem Schiffsweg nach Sri Lanka, die schwer von der Tsunami-Katastrophe getroffene Insel. "Wir passen auf, dass sich das Militär den Transporter nicht unter den Nagel reißt", versprach Gerbig.