Der ASB feiert Geburtstag

Der ASB feiert Geburtstag Baden-württembergischer Landesverband wird 50 Jahre alt

Ulm (maym).

Etwa 400 Gäste kamen, als der baden-württembergische Landesverband des Arbeiter-Samariter-Bundes am Samstag im Ulmer Stadthaus sein 50-jähriges Bestehen feierte. Zeitzeuge Hans Hausmann berichtete von den ersten Tagen, und Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik fand lobende Worte für den Verband.

"Ohne den ASB wären wir alle arm dran", sagte Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik in seiner Festrede im Ulmer Stadthaus. Mit Baden-Württemberg verbinde den Verband die gleiche 50-jährige Erfolgsgeschichte.

Das die Hilfsangebote des ASB nicht an den Grenzen des Bundeslandes halt macht, zeigte die Landesvorsitzende Marianne Wonnay mit verschiedenen Beispielen auf. Sie berichtete, dass in jüngster Zeit etwa 1000 neue Arbeitsplätze vom dem Verband geschaffen wurden: "Wir hoffen, dass der Zufluss engagierter Mitarbeiter nicht abreißt."

Als Zeitzeuge trat Hans Hausmann hinter das Rednerpult, dessen Vater die Wiedergründung der Ulmer Ortsgruppe im Jahre 1946 vorangetrieben hatte. "Wir hatten am Anfang nichts, nur eine Holzhütte am Stadion, kein Verbandszeug, nichts", erinnerte sich Hausmann.

Dass auch die Wohlfahrtsverbände sparen müssten, daran erinnerte Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner. Um das Buffet zu schonen, wolle er länger sprechen, sagte Gönner scherzhaft: "Das ist dann mein Beitrag zum Sparprogramm des ASB." An diese Anweisung fühlten sich allerdings die Gäste nicht gebunden und liesen es sich schmecken.